Fünf Tipps für den Bauplatz an der Sonne

Die Basis muss stimmen, das ist auch beim Bauen so. Und damit Ihr zukünftiges Heim auf möglichst sicheren Füßen steht, gilt es diese fünf Tipps zu beachten.

1. Die Bodenprobe

Beim Boden sollten Sie immer tief graben, auch wenn das natürlich nicht ganz wortwörtlich zu verstehen ist. Informieren Sie sich bei der zuständigen Baubehörde über die Beschaffenheit ihres Grundstückes und lassen Sie sich über eventuelle daraus entstehende Mehrkosten informieren. Auch mögliche Altlasten wie etwa Rückstände von Mülldeponien oder Fabriken sollten den Behörden bekannt sein.

2. Gehen Sie den Dingen im Buch auf den Grund

Ist der Boden erst einmal geprüft, geht es ans rechtliche. Das Grundbuch informiert Sie frühzeitig über eventuelle Überraschungen, wie zum Beispiel Rechte dritter auf dem Grundstück, die nicht auf den ersten Blick zu sehen sind. So kann es sein, dass Nachbarn das Anrecht auf einen Weg auf dem Gelände haben oder Energiezulieferer Leitungen über dieses führen dürfen. Das ist natürlich nicht schön und kann auch im Falle eines Wiederverkaufes den Wert erheblich schmälern.

3. Nie den Anschluss verlieren 

Ohnehin, die Leitungen. Klären Sie frühzeitig, ob alles da ist. Zu- und Abwasser, Gas, Strom, Telefon, Internet, Fernwärme… die Liste an Dingen, auf die man achten muss, ist beinahe endlos. Sie sollte aber durchgegangen werden, denn sonst kann es nicht nur unkomfortabel, sondern mitunter auch teuer werden. Auskunft geben hier die Behörden, die Sie zudem auch über von ihnen geplante Baumaßnahmen in der Umgebung informieren müssen, die für Sie kostenpflichtig sein könnten.

4. Auch andere haben einen Plan 

Und zwar den Bebauungsplan. Wenn Sie schon mal bei den Behörden sind, sollten Sie auch den unbedingt einsehen. Dort bekommen Sie Auskunft über eventuelle Einschränkungen wie die maximal erlaubte Geschossanzahl. Aber auch andere örtliche Gegebenheiten sind hier einsehbar, wie etwa geschützte Bäume in der Umgebung.

5. Das war noch nicht alles 

Denn ein Grundstück kostet leider mehr als der reine Peis. So werden noch mal bis zu 2% des Kaufpreises für Notar und Gerichtsgebühren fällig, je nach Bundesland gehen noch einmal 3,5% bis 6,5% an die Grunderwerbssteuer. Und auch Vermessung, Makler, Courtage, Erschließung oder Kanalanschlüsse können im Nachhinein noch durchaus zu Buche schlagen.

Titelfoto: © Pexels

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