In Bodennähe

Bungalows gibt es schon lange und wirklich weg waren sie eigentlich nie. Und jetzt wo eine Retrowelle auf die Nächste folgt, könnten die einstöckigen Schönheiten bald wieder an jedem Straßenrand zu finden sein. Grund genug für eine kleine Retrospektive.

Bevor man das Phänomen architektonisch beschreibt, bietet sich immer auch eine etymologische Annäherung an. So kommt das Wort Bungalow ursprünglich nicht aus dem Englischen, sondern aus dem Bengalischen, wo es wortwörtlich „Bengalisch“, also ein Haus in bengalischer Art bedeutet. Diese Häuser zeichneten sich üblicherweise durch ihre auf eine Etage begrenzte Grundfläche, sowie eine großzügige Veranda aus. Über die britischen Kolonialherren der East Indian Company fand das Wort dann ab den 60er Jahren des vorletzten Jahrhunderts den Weg in die englische Sprache, wo es nicht nur seine heutige Bedeutung erlangte, sondern von wo aus es sich auch in eine ganze Reihe anderer Sprachen verbreitete. Unter anderem ins Deutsche.

Nesbitt House, Los Angeles, Kalifornien, 1942

Seine Hochzeit erlebte der Bungalow ohne Zweifel in den 50er und 60er Jahren in Kalifornien. Unter der Stilrichtung „Mid-Century-Modern“ entstanden unter der glühenden Sonne des vielleicht liberalsten Staates der USA wahre Kunstwerke aus Glas und Stahl, die auch heute noch eindrucksvoll von einer vielleicht besseren Zeit zeugen. Wenige Bauten wie ein Bungalow symbolisierten (und symbolisieren) die Offenheit seines Bauherren. Und wenn dieser dann noch von Meistern wie Richard Neutra, Craig Ellwood oder Charles Eames stammte, dann stand auch die Stilsicherheit des Besitzer mit Sicherheit nicht mehr zur Debatte.

Nesbitt House, Los Angeles, Kalifornien, 1942

Zwar sind die goldenen Zeiten vorbei, doch lohnt es sich immer noch, bei der Bauplanung einen Bungalow in die engere Auswahl zu nehmen. Neben den unbestreitbaren ästhetischen Vorteilen können sich auch Merkmale wie die absolute Ebenerdigkeit im Alter zu einem echten Trumpf entwickeln. Und dass man nicht lange auf sein flaches Meisterwerk warten muss, beweist OKAL sehr eindrucksvoll. In der entsprechenden Kategorie finden Sie unsere einmalige Auswahl. Schauen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mehr Inspiration finden Sie auf unserer Pinterest Pinnwand.

Cookie-Präferenz

Bitte wählen Sie eine Option. Mehr Informationen zu den Folgen Ihrer Wahl finden Sie unter Hilfe.

Wählen Sie eine Option, um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert

Hilfe

Hilfe

Um fortzufahren, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Im Folgenden finden Sie eine Erklärung der verschiedenen Optionen.

  • Alle Cookies akzeptieren:
    Alle Cookies wie Tracking- und Analyse-Cookies.
  • Tracking-Cookies ablehnen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, außer die aus technischen Gründen notwendigen Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit ändern: Datenschutzerklärung.

Zurück