Doppelhaus – doppelt gut?

Eine Doppelhaushälfte hat viele Vorteile. Dennoch gibt es Punkte, die es beim Bau zu beachten gilt. Pros und Contras wollen wir hier kurz vorstellen.

Doppelhäuser lohnen sich zunächst natürlich bezüglich der aufzuwendenden Finanzmittel. Gebühren für Notar und Architekten, Material-, Erschließungs-, Transport und Baukosten fallen deutlich geringer aus, da sie ja auf zwei Bauträger umgelegt werden. Auch über eine gemeinsame Heizung kann nachgedacht werden, die wie bei einer Zentralheizung im Mietshaus in einem gemeinsamen Keller untergebracht wird. Allerdings sollten beide Parteien hier getrennte Zähler zwecks genauer Kostenabrechnung anbringen und auch weitere Details wie die Heizperiode und eventuelle Reparaturkosten im Vorfeld vertraglich abklären.

Als Partner nebenan kommen mehrere Optionen in Frage. Die vielleicht klassischste Variante ist die private Baugemeinschaft. Aber auch eine professionell betreute Baugruppe, in der spezielle Dienstleister die Organisation bestimmter Aspekte, wie zum Beispiel den Zeitplan oder die Finanzen, übernehmen, können eine interessante Alternative sein. Nicht zu unterschätzen ist zudem das Mehrgenerationenpotential von Doppelhäusern. Eltern und Kinder können so Tür an Tür wohnen und sich gegenseitig unterstützen, gleichzeitig aber den Abstand eines eigenen Hauses genießen.

Gemeinsam ist man also stark – muss allerdings auch Kompromisse eingehen. So ist man bei Grundriss, Gartengestaltung, Instandsetzungsarbeiten oder auch im Falle von Vermietung oder Verkauf nie alleine, sondern immer auf die Meinung oder sogar Zustimmung der anderen Partei angewiesen. Hier ist es ratsam, sich genau zu informieren und einen so detailliert wie möglichen Vertrag aufzusetzen. Aber nicht nur juristische, sondern auch architektonische Maßnahmen können dazu beitragen, Disput von vorneherein zu verhindern. So sollten Sie bei der Wand zum Nachbarn zum Beispiel von Anfang an auf eine ausreichende Schalldämmung achten. Und auch im Garten ist es wichtig, auf Rückzugsorte für beide Wohnparteien zu achten. Ein gemeinsamer Garten birgt so oft Konfliktpotential – ein Zaun mit Tor allerdings die perfekte Möglichkeit für gegenseitige Besuche. Immer dann, wenn man will.

Ob das Doppelhaus für einen selber geeignet ist, muss jeder letztendlich für sich selber entscheiden. Ein bisschen Inspiration kann dabei aber durchaus behilflich sein. Gucken Sie dafür doch einfach mal in den OKAL-Hausfinder. Wir wünschen viel Spaß bei der Suche.

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