Futter für das Immunsystem

Rote Bete steckt voller Vitamine, die uns für die kalte Jahreszeit abhärten. Raffiniert zubereitet schmeckt das Wintergemüse zudem lecker und abwechslungsreich. Hier kommen drei einfache Rezepte mit dem Verwandlungskünstler Rote Bete. Da werden selbst Gemüse-Muffel schwach!

Betanin heißt der Stoff, der nicht nur für das satte Rot der Rübe verantwortlich ist, sondern auch besonders gesund ist: Er stärkt das Immunsystem und wirkt nachweislich entzündungshemmend. Außerdem ist Rote Bete reich an B-Vitaminen, Folsäure und Vitamin C. In Kombination mit dem enthaltenen Eisen regt das Wintergemüse die Blutbildung im Körper an.

Im rohen Zustand ist die Rote Bete zwar besonders gesund, aber enthält auch Oxalsäure, die Menschen mit Nierenleiden meiden müssen. Für Säuglinge ist das Wintergemüse wegen seines Nitrat-Gehalts ebenfalls nicht geeignet. Alle anderen können die Rübe bedenkenlos roh genießen, zum Beispiel in Form eines fruchtigen Carpaccios. Dafür benötigen Sie:

  • 1 große Rote Bete
  • 40 g Rucola
  • 50 g Ziegenkäse

Für das Dressing:

  • 20 g Walnüsse
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Walnussöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL frisch gezupfter Zitronenthymian (optional)
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Dijon-Senf
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise frisch gemahlener Pfeffer

Rühren Sie zuerst das Dressing an, damit die einzelnen Zutaten gut durchziehen können, bevor Sie es über das Carpaccio träufeln. Anschließend schälen Sie die Rote Bete und hobeln sie in hauchdünne Scheiben. Tragen Sie dabei am besten Plastikhandschuhe, um ihre Haut vor der roten Farbe zu schützen. Hacken Sie die Walnüsse und rösten Sie diese ohne Öl in einer Pfanne an. Waschen und schleudern Sie den Rucola. Anschließend drapieren Sie die Rote Bete kreisförmig auf einem Teller und bedecken diese mit dem Salat aus Rucola, Walnüssen und zerkrümeltem Ziegenkäse.


Deftig lecker schmeckt Rote Bete als Klöße zubereitet. Dafür muss in den Einkaufskorb:

  • 200 g altes Weißbrot
  • 300 g Rote Bete (frisch oder vorgekocht aus dem Vakuum-Pack)
  • 2 große Eier
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 2 kleine rote Zwiebeln
  • Frisch geriebener Meerrettich
  • Abrieb einer Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 EL Mehl

Das Weißbrot zusammen mit der Milch etwa 20 Minuten quellen lassen. Die Rote Bete mit Schale 40 Minuten lang kochen und anschließend – am besten mit Plastikhandschuhen – schälen und würfeln. Klein gehackte Zwiebeln in Butter andünsten. Anschließend alle Zutaten mit dem eingeweichten Weißbrot zu einem Knödelteig verkneten und etwa zehn Minuten ruhen lassen. Einen Knödel zum Test in siedendes Wasser geben. Fällt er auseinander, fügen Sie noch Mehl zum Teig hinzu. Nach circa 15 Minuten können die Knödel aus dem Wasser genommen und verzehrt werden — ob pur oder zu Fleisch und anderem Gemüse.

Und auch das dritte Rote-Bete-Rezept, ein Dip mit Kichererbsen, sorgt an kalten Wintertagen für gute Laune. Für das Humus brauchen Sie:

  • 1 Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265g)
  • 2 Knollen vorgekochte Rote Beete aus dem Vakuum-Pack
  • 2 EL Tahini Sesampaste
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Zitrone Saft
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Kichererbsenwasser
  • Salz & Pfeffer

Die Kichererbsen über einem Topf abschütten und das Wasser dabei auffangen. Die Kichererbsen und die gewürfelte Rote Bete zusammen mit den restlichen Zutaten pürieren. Geben Sie so viel von dem Kichererbsenwasser dazu, bis der Dip die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon ist die kleine Vorspeise fertig.

Sie hat die Kochlust gepackt? Dann schauen Sie doch mal auf unserer Pinterest-Seite vorbei. Dort haben wir weitere kulinarische DIY-Projekte für Sie gesammelt.

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