Gesund wohnen

Gesund wohnen – so einfach geht’s:

Rund 80 Prozent seiner Zeit verbringt der Mensch in geschlossenen Räumen. Umso besser also, wenn es dort keine dicke Luft gibt. Wie Sie mit nur ein paar kleinen Änderungen für ein gesundes Raumklima sorgen, erfahren Sie in unserer Checkliste.

1. Von Anfang an schadstofffrei
Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit oder Atemprobleme – Schadstoffe, die über Baustoffe in Bodenbelägen oder Wänden in die Raumluft gelangen, können sich unmittelbar auf das Wohlbefinden auswirken. Achten Sie deshalb schon beim Hausbau auf die Verwendung schadstofffreier Baumaterialien, wobei unter anderem Siegel von unabhängigen Instituten wie etwa dem TÜV Rheinland helfen. Wer den Bau eines Fertighauses plant, dem bietet das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) einen Richtwert. Es zeichnet schadstoffarme und energieeffiziente Wohnhäuser aus.

2. Licht lieber natürlich
Soweit wie in Skandinavien, wo während der dunklen Jahreszeit UV-Therapien ärztlich verschrieben werden, sind wir zum Glück noch nicht. Aber auch hier schlagen uns sonnenlose Tage aufs Gemüt. Für den Hausbau gilt deswegen: Je mehr Tageslicht in die Räume fallen kann, desto besser. Bodentiefe Fenster, Eckverglasung und großzügig geschnittene Räume mit erhöhten Decken sorgen für viel natürliches Tageslicht und ein angenehmes Raumklima. Damit unter soviel Offenheit die Privatsphäre nicht leidet, empfiehlt sich eine geschlossene Bauweise zur Straße hin.

3. Am besten rauchfrei
Dass die Zigarette nicht gut für uns ist, wissen wir. Und dass sie nicht gut für das Raumklima ist, riechen wir. Der Grund dafür sind die vielen Schadstoffe, unter anderem polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Feinstaubpartikel, Benzol, Blausäure, Formaldehyd und Kohlenstoffmonoxid, die sich in der Wand absetzen und so langfristig das Mikroklima des betroffenen Zimmers durcheinander bringen. Zum Rauchen also am besten nach draußen – oder gleich ganz aufhören.

4. Natürliche Luftfilter
Zimmerpflanzen sehen nicht nur gut aus, einige von ihnen sind auch richtige Luftfilter. Was Hobbygärtner schon immer wussten, wurde auch schon in mehreren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen, unter anderem von der NASA. Die fünf effektivsten natürlichen Klimaverbesserer sind demnach Bogenhanf, Einblatt, Kentia-Palme, Dieffenbachia und das gute alte Efeu.

Titelfoto: © Scott Webb, unsplash

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  • Kohl, Karl-Werner und Annette Braun-Kohl

    Wir haben ein OKAL-Haus aus dem Jahr 1973 , Typ 92, und würden uns über eine Rückmeldung von Ihnen sehr freuen

    30.08.2017
  • OKAL Blog-Team

    Schön, von Ihnen zu hören! Wir melden uns in Kürze bei Ihnen. Einen schönen Abend wünscht Ihnen das Team vom OKAL Blog.

    30.08.2017

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