Das Ende der Erde?

Hydroponik kann das Ende der Erde bedeuten. Was nach einem Science-Fiction Film klingt bezeichnet in Wirklichkeit einen Trend aus der Pflanzenwelt. Wir stellen diesen vor.

Hydro kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Wasser. Bei dem Hydroponik-Trend geht es darum, Pflanzen in mit Wasser gefüllten Gefäßen Wurzeln schlagen zu lassen. Das Tolle dabei? Das funktioniert ganz ohne Blumenerde und sieht in der Tat ein bisschen spacig aus.

Reicht es dabei einfach nur Pflanzen in einen mit Wasser gefüllten Behälter zu stellen? Leider nein, eine gewisse Vorarbeit ist dann doch schon nötig. Aber keine Angst, die ist schnell gemacht. Zunächst einmal müssen Sie eine kleine Kerbe in den Pflanzenkörper ritzen und zwar genau unterhalb des Blattansatzes. Diese Stelle ist wichtig weil genau dort die Wurzelwachstumshormone der Pflanze gebildet werden. Anschließend stellen Sie die Pflanze in ein mit Wasser gefülltes Gefäß. Alte Glasflaschen sehen nicht nur toll aus, sondern sind auch nachhaltig.

 
Eine weitere Sache, auf die Sie achten müssen, ist die Wahl des Wassers. Leitungswasser ist wegen seiner geringen Mineralhaltigkeit nicht geeignet, greifen Sie dementsprechend auf Mineralwasser zurück. Ansonsten sind die Hingucker allerdings recht anspruchslos. Lediglich einmal wöchtenlich sollte das Wasser komplett ausgetauscht werden und die Vase gründlich gesäubert werden, um Bakterien keine Chance zu geben. Wenn Sie dann noch bei jedem Wasserwechsel ein geeignetes Frischhaltemittel zum Wasser geben, werden Sie ihr grünes Wunder erleben.

Jedoch sind nicht alle Pflanzenarten für Hydroponik gemacht. Besonders gut gehen die gängigen Kräuter, wie etwa Salbei, Lavendel, Rosmarin oder Basilikum.

Titelfoto: © Brina Blum

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