Kein Land in Sicht?

6 alternative Tipps für die Baugrundstückssuche

Job, Kindergarten und Schule fußläufig erreichbar, ein kleines Einkaufsparadies in nächster Umgebung und das Ganze auch noch in einer verkehrsberuhigten Seitenstraße mit netter Nachbarschaft … Man darf ruhig mal träumen – bei der Suche nach einem Baugrundstück sollte man jedoch immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen: Bauland ist heute – vor allem in Ballungszentren – ein knappes Gut. Wer dennoch sein Traumgrundstück finden möchte, muss bereit sein, umzudenken und auch ungewöhnliche Wege zu gehen:

1. Bleiben Sie flexibel

Wer von Anfang an zu feste Vorstellungen von der Lage seines Baugrundstückes hat, schließt möglicherweise die besten Optionen vorschnell aus. Grundstücke, die etwas weiter von der Traumlage entfernt sind, bringen unter Umständen so viel Einsparpotenzial mit sich, dass man die Frage der Mobilität später zum Beispiel mit einem kleinen E-Auto als Zweitwagen lösen kann. In jedem Fall lohnt es sich, den Fokus zumindest etwas zu erweitern und im Einzelfall die Infrastruktur in entlegeneren Regionen zu prüfen. Merke: je ländlicher, desto weniger Verkehrsaufkommen.

2. Nutzen Sie Social Media und ihren Freundes- und Bekanntenkreis

Über den Traum vom Eigenheim sprechen die meisten Menschen oft erst, wenn alles weitgehend in trockenen Tüchern ist. Bei der Suche nach einem Baugrundstück, kann das jedoch ein Fehler sein. Nutzen Sie zum Beispiel Facebook und fragen Sie gezielt in Ihrem näheren und weiteren sozialen Umfeld. Am besten per E-Mail – das macht das „weitersagen“ leichter. Hin und wieder kommt man so an Filetstücke, bevor sie auf dem freien Markt sind.

3. Erbpacht – die günstigere Alternative

Mit einem sogenannten Erbbau-Vertrag dürfen Sie ein Grundstück in der Regel für 99 Jahre nutzen wie Ihr Eigentum. Die sogenannte Erbpacht dafür beträgt in der Regel 2 bis 5 Prozent des Grundstückwertes pro Jahr. Viele Bauherren lehnen diese Möglichkeit aus emotionalen Gründen ab (Kein „echtes“ Eigentum!). Wer hier über seinen Schatten springen kann, wird unter Umständen mit einer echten Grundstücksperle belohnt und umgeht zudem die hohe finanzielle Belastung für den Kauf.

4. Mitstreiter suchen und teilen

Große Baugrundstücke sind unter Umständen geeignet, zwei Wohnhäuser oder ein Doppelhaus aufzunehmen. Auch in diesem Fall ist der Bauherr dann nicht alleiniger Eigentümer des Grundstücks, sondern hat nur das Recht der Sondernutzung an einem Teil des gemeinsamen Grundstücks. Für viele Bauherren ein psychologisches Hindernis – wer etwas offener ist, wird unter Umständen mit einer Traumlage belohnt.

5. Bauland der Kommunen

Oft deutlich preiswerter – manchmal sogar zu Dumpingpreisen – sind die Grundstücke, die Gemeinden beziehungsweise Kommunen außerhalb der Ballungszentren veräußern, zu haben. Deren Websites im Auge zu behalten, kann sich also durchaus lohnen. Einige Gemeinden sind diesbezüglich über das Internetportal KIP organisiert – es befindet sich gerade im Aufbau. Einfach bei Google & Co. das Kürzel „KIP“ und den Namen der Gemeinde eingeben. Aber auch eine einfache telefonische Anfrage bei der jeweiligen Stadt- oder Gemeindebauverwaltung kann zum Ziel führen. Manchmal winken beim kommunalen Grundstückskauf sogar attraktive Zuschüsse wie das sogenannte „Baugeld vom Bürgermeister“.

6. Augen auf beim Grundstückskauf

Wer sich den Makler sparen oder einfach zusätzlich auf eigene Faust vorgehen möchte, sollte beim Grundstückskauf in jedem Fall Vorsicht walten lassen. Vor dem Kauf sollte man unbedingt das Grundbuch auf mögliche Baulasten wie zum Beispiel Wegerechte einsehen, die später zum Ärgernis werden können. Auch ein Blick auf die Bodenbeschaffenheit oder mögliche Altlasten ist zwingend erforderlich. Nicht zuletzt sollte man zudem unbedingt den Bebauungsplan auf Einschränkungen prüfen und sich über Aspekte wie möglicherweise geschützte Bäume erkundigen. In all diesen Punkten erteilt das örtliche Bauamt verbindlich Auskunft.

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