Nachhaltiges Bauen für jeden. Mit diesen sechs Tipps kein Problem.

Zugegeben, nachhaltig wollen in letzter Zeit alle sein. Doch in wenigen Bereichen macht dieses Konzept tatsächlich mehr Sinn als beim eigenen Heim. Damit Sie wissen, worauf es beim langfristig ausgerichteten Bauen ankommt, haben wir einmal die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

1. Nachhaltigkeit beginnt beim Material
Achten Sie darauf, dass die von Ihnen verwendeten Baumaterialien aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden und dazu umweltschonend entsorgt oder recycelt werden können. Hier empfiehlt sich besonders Holz, das nicht nur einen sehr guten Wärmedämmwert besitzt, sondern auch sehr schlank und platzsparend verbaut werden kann. Auch sollten Sie sich bei der Qualität der Baustoffe nicht zu knauserig zeigen, nichts ist weniger nachhaltig als das Sparen am falschen Ende. Idealerweise haben die ausgesuchten Materialien zudem einen energiesparenden Effekt. Geht es etwa um die Wärmedämmung ist der Wärmedurchgangskoeffizient, kurz U-Wert, ein Anhaltspunkt für Bauherren. Und der ist ganz einfach zu merken – je geringer desto besser.

2. Dem Licht zugewandt
Tageslicht sorgt nicht nur für eine komfortable Atmosphäre im Haus und ein gesteigertes Wohlbefinden, sondern auch für weniger Energieverbrauch und -kosten. Achten Sie bei der Planung also darauf, Ihr neues Heim so offen wie möglich zu gestalten, etwa durch bodentiefe Fenster, Eckverglasung und großzügig geschnittene Räume mit erhöhten Decken. Damit unter soviel Offenheit die Privatsphäre nicht leidet, empfiehlt sich eine geschlossene Bauweise zur Straße hin.

3. Langfristig denken. Und bauen.
Lebensentwürfe ändern sich und Ihr Haus sollte da mitgehen können. Sehr zu empfehlen sind in diesem Zusammenhang die sogenannten Generationenhäuser, deren clevere Aufteilung sich flexibel an geänderte Lebendentwürfe anpassen lässt und somit einen Umzug überflüssig macht. Eine beliebte Methode ist zum Beispiel die Aufteilung in eine Hauptwohnung mit angeschlossenem Studio Apartment, das über einen eigenen Eingang verfügt. Dieses lässt sich nicht nur als Gästebereich oder Büro nutzen, sondern auch für die eigenen Kinder oder die älter werdenden Großeltern.

4. Das Auge baut mit
Nachhaltigkeit schließt auch die Optik mit ein. Wer langfristig plant, sollte also bedenken, dass sich Moden ändern. Achten Sie bei der Planung Ihres nachhaltigen Heims daher darauf, dass Sie sich für einen möglich zeitlosen Stil entscheiden, der seinen ästhetischen Wert auch in den nächsten Jahrzehnten nicht verlieren wird. Wer nun Angst hat, sich deswegen einschränken zu müssen, kann ganz beruhigt sein. Nach Jahrzehnten der optischen Ausuferung ist die Architektur ohnehin wieder zu dem Schluss gekommen, dass weniger mehr ist.

5. Strom hausgemacht
Die Energiewende ist auch bei Privathaushalten angekommen, darauf weist zumindest die stetig steigende Zahl an Solar Hauskraftwerken hin. Dabei wird der Strom mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert und im hauseigenen Kraftwerk gespeichert. Der große Vorteil? Die Bewohner können die Energie genau dann abrufen, wenn sie benötigt wird. Dadurch sinken nicht nur der Stromverbrauch und die Energiekosten merklich, sondern Sie als Bauherr werden auch unabhängig von großen Energieanbietern und deren oft undurchsichtiger Preispolitik. Zukünftige OKAL-Kunden, die selber Strom produzieren wollen, sollten in diesem Zusammenhang einen Blick auf das Gebäudemanagementsystem myGEKKO 2.0 werfen. Mit ihm lassen sich Heizung, Lüftung und auch das Kraftwerk individuell steuern und somit jede Menge Geld sparen.

6. Auf das Siegel achten
Nachhaltigkeit kann man sich durch mehrere Siegel beglaubigen lassen. Internationale Standards sind zum Beispiel BREEAM oder LEED. In Deutschland hat sich diesbezüglich vor allem die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) einen Namen gemacht. Anhand eines umfangreichen Zertifizierungssystems werden Faktoren wie ökonomische, soziokulturelle und ökologische Qualität einer strengen Analyse unterzogen, um die Nachhaltigkeit von Gebäuden objektiv beschreiben und bewerten zu können. Das Besondere bei OKAL? Anstatt nur den allgemeinen Hausentwurf zu zertifizieren, bekommt jedes fertig gestellte Haus von OKAL ein individuelles DGNB-Siegel, alle malervorbereiteten und schlüsselfertigen Häuser sogar das Gold-Zertifikat. Das ist nachhaltige Lebensqualität, auf die Sie sich buchstäblich verlassen können.

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