Nachhaltiges Schenken leicht gemacht

Weihnachtszeit ist Kaufzeit. Häufig landet dabei etwas im Warenkorb, das nicht besonders nachhaltig ist: Entweder weil es dem Beschenkten nicht gefällt und schnell ausrangiert wird. Oder aber weil das Geschenk ethisch und ökologisch bedenklich ist. Hier kommen Tipps für den Weihnachtseinkauf.

Ob Plastik, Importe aus fernen Ländern oder Produkte zu verdächtigen Tiefpreisen: Viele Konsumgüter stehen mittlerweile in der Kritik und beinahe überall lauert somit das schlechte Gewissen. Doch was für manche unvorstellbar ist: Nachhaltiger Konsum ist gar nicht so schwierig und kann sogar Spaß machen! Das gilt auch für den Kauf der Weihnachtsgeschenke.

Erlebnisse verschenken

Bei der Beschenkung der Kinder fällt die Wahl meist auf Spielsachen. Dadurch kommt es schnell zum Überfluss, was nach sich zieht, dass die einzelnen Teile nach kürzester Zeit in der Ecke landen. Auch die Produktion ist nicht besonders nachhaltig: Lediglich 20 Prozent der Spielwaren werden in Deutschland gefertigt, während rund 70 Prozent aus China stammen, meldet die Plattform erlebnisgeschenke.de. Diese Importe sind mit besonders weiten Transportwegen und einer Belastung unseres Klimas verbunden.

Wie wäre es also stattdessen, die Kleinen auch mit nichtmateriellen Sachen wie gemeinsamen Erlebnissen zu beschenken? Wie zum Beispiel mit einem Besuch…
– im Zoo
– im Freizeitpark
– im Kletterwald
– auf dem Erlebnisbauernhof/ dem Ponyhof

Spenden statt Schenken

Oder aber Sie verschenken direkt ein Stückchen Natur an Ihre Liebsten! Bei Organisationen wie PRIMAKLIMA etwa kann man für wenig Geld Bäume kaufen, die innerhalb eines bestimmten Projektes auf der ganzen Welt gepflanzt werden. Eine hübsche Urkunde erinnert den Beschenkten an die gute Tat. Toll sind auch Bienenpartnerschaften, die einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der wichtigen Insekten leisten. Honig gibt es obendrauf!

Generell macht es Freude, das Weihnachtsbudget für den guten Zweck zu spenden. Suchen Sie zum Beispiel mit Ihren Kindern ein Hilfsprojekt aus, für das Sie gemeinsam als Familie spenden. Spendenlose wie das der Aktion Mensch sind ebenfalls eine tolle Alternative zum materiellen Weihnachtsgeschenk. Ganz nach dem Motto: Gutes tun und dabei vielleicht etwas gewinnen.

Materielle Dinge mit Köpfchen

Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sind zum Beispiel materielle Geschenke, die recycelbar oder multifunktional sind. Toll sind zum Beispiel Glasgefäße mit Deckel, die sich sowohl als Brotbox als auch als Schälchen zum Essen eignen. Raffiniert sind auch Kleidungsstücke, die sich in vielen Varianten tragen lassen, wie etwa einen großen Schal, der zum Rock oder Oberteil geknotet werden kann.

Was genau zeichnet nachhaltige Geschenke nun also aus? Laut erlebnisgeschenke.de geht es vor allem darum, einen „persönlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Entwicklung“ zu leisten. Diese kann sozialer, ökologischer oder ökonomischer Natur sein. Ist das Product recyclebar? Schont es die Ressourcen? Hilft es anderen? Gewährleistet es fairen Handel und kurze Transportwege? Ist das Produkt zeitlos, multifunktional und dadurch langlebig? Aber keine Sorge: Das Geschenk muss selbstverständlich nicht alle Punkte erfüllen, damit es guten Gewissens unter den Weihnachtsbaum gelegt werden kann.

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