Richtige Rasenpflege im Sommer

Für uns kann der Sommer nicht früh genug kommen, für den Rasen ist das anders. Denn Hitze und Trockenheit bedeuten für das sensible Gewächs vor allem Stress. Doch mit ein paar ganz einfachen Tipps bleibt auch während der warmen Jahreszeit alles im grünen Bereich.

Immer flüssig bleiben
Gerade in regenarmen Zeiten braucht der Rasen Wasser und zwar um die zehn bis fünfzehn Liter pro Quadratmeter, was in etwa einer halben Stunde sprengen entspricht.Und das jeden Tag? Nein, selbst in England regnet es ja nicht so häufig, zwei bis dreimal wöchentlich sind ausreichend. Spätestens wenn Sie einen matten Graustrich oder schlaffe Blätter bemerken, sollten Sie aber dringend zum Schlauch greifen. Und das immer früh morgens oder spät abends und nie in der prallen Sonne, weil es dann zu Verdunstungen und Verbrennungen kommt. Ist logisch, wollten wir aber nur noch mal gesagt haben.

Nicht zu kurz kommen
Die besten Gärtner gärtnern in der Zukunft, deshalb sollte man spätestens bis Anfang Juni gemulcht haben. Dabei werden die Grashalme fein zerkleinert und auf dem Grün verteilt, das ist natürlicher Dünger für den Rasen und eine Art Sonnenschutz, der die Wurzeln selbst bei hohen Temperaturen kühl hält. Nicht gemacht dieses Jahr? Kein Problem, der nächste Sommer kommt bestimmt. Worauf Sie aber schon heute achten müssen, ist dass Sie nicht zu kurz mähen. Im Sommer wächst der Rasen langsamer, deshalb sollten Sie erstens nicht öfter als einmal pro Wochen mähen und zweitens die Schnitthöhe um 1,5 cm erhöhen. Wird zu tief gemäht dann verzögert das den Neuaustrieb und es entstehen kahle Stellen, an denen sich gerade bei Wärme umso schneller Unkraut ansiedelt. Die perfekte Höhe für normalen Gebrauchsrasen sind um die vier bis fünf Zentimeter, im Schatten wegen des langsameren Wachstums sechs.

Foto: © Jonas Weckschmied, unsplash

Und im Urlaub?
Anders als wir macht der Rasen keinen Urlaub und wächst einfach weiter. Wie lösen wir nun diesen Interessenskonflikt? Zunächst die gute Nachricht, Ihr Gras kommt im Sommer drei Wochen ohne mähen aus. Die Schlechte? Durst hat es trotzdem. Hier können automatische Bewässerungssysteme Abhilfe schaffen, die zwischen Schlauch und Wasserhahn geschaltet werden und in allen Preiskategorien erhältlich sind. Und wenn Sie dann wieder zu Hause sind, dann nicht sofort zum Kahlschlag greifen, das bekommt dem Rasen nicht gut. Bringen Sie ihn lieber in mehreren Etappen wieder auf seine Ideallänge und beachten Sie dabei die goldene Regel: niemals mehr als ein Drittel der Ausgangslänge abschneiden.

Titelfoto: © John Deere

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